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Inhalt:
In dem Seminar wir die Energetische Psychotherapie als ein innovativer Ansatz vorgestellt, der verschiedene Techniken und Strategien umfasst,
wobei jeweils das zentrale Element der Behandlung ist, den Fokus auf das Problemerleben zu setzen und gleichzeitig eine sensorische
Stimulierung oft in Form taktiler Reize (wie klopfen, halten, reiben bestimmter Körperpunkte oder –areale), aber auch visueller,
auditiver oder olfaktorischer Reize hinzuzufügen. Die Techniken der Energetischen Psychotherapie sind also als multisensorische
Stimulierung bei gleichzeitiger Exposition bzw als bifokale multisensorische Neurostimulation zu verstehen
Es wird ein Überblick über die Entstehungsgeschichte der Energetischen Psychotherapie vermittelt, die aus den USA kommend unter verschiedenen
Bezeichnungen wie Thought-Field-Therapy (TFT), Emotional Freedom Techniques bzw. Energiefeld-Therapie (EFT), Klopfakupressur bzw. EDxTM
(Energy Diagnostic and Treatment Methods), Emotional Self Management, Meridian-Energie-Therapien zunehmend auch bei uns Verbreitung findet.
Die Energetische Psychotherapie wird als eine Verbindung von Konzepten der Traditionellen Chinesischen Medizin, Meridianlehre (wie sie auch der Akupunktur zugrunde liegt)
mit uns geläufigen Konzepten der Humanistischen Psychologie (Selbstwert), der Verhaltenstherapie (Exposition) und modernen kurzzeittherapeutischen Verfahren wie Hypnotherapie,
NLP und EMDR vorgestellt.
Die verschiedenen Wirkhypothesen und Erklärungsmodelle zu Wirkweise und Wirkfaktoren der Techniken der werden vorgestellt:
das Energie-Modell, nach dem der psychischen Störung eine Störung im körpereigenen Energiefeld zugrunde liegt, welche durch das
Stimulieren von Akupunkturpunkten (bzw. auch von Chakren) aufgehoben wird (Callahan, Craig, Gallo)
das neurophysiologische/biochemische Erklärungsmodell unter Einbeziehung der Erkenntnisse der Neurowissenschaften über
die Neuroplastizität des Gehirns und über psychoneuroendocrine Prozesse (Andrade, Aalberse, Ruden)
das Modell der sytematischen Desensibilisierung und reziproken Hemmung bei Exposition in Verbindung mit einem
neutralen oder positiven Reiz ( nach J. Wolpe)
Indikation; Kontraindikation
Empirische Forschung; Evaluationsstudien
Zentral geht es im Basis-Seminar um die Vermittlung des EFT-Behandlungs-Protokolls nach Gary Craig mit den einzelnen
Bausteinen von Problemfokussierung, Bewertung (SUD), Psychische Umkehrung, Klopfsequenz, bilaterale Stimulierung durch
Augenbewegung, Kontrollbewertung, Abschluss.
Die Seminar-Teilnehmer erlernen das EFT-Behandlungs-Protokoll durch
Demonstrationen
klinische Fallbeispiele aus der Praxis
Übung in Kleingruppen; Selbstbehandlung
Die Selbstbehandlung/-erfahrung ist eine wichtige Grundlage, um die Wirkweise
des Verfahrens zu verstehen und die Wirksamkeit nachvollziehen zu können.
Die Teilnehmer erlernen EFT als effektives Werkzeug in der therapeutischen Praxis und
als wirksame Selbsthilfetechnik zu emotionalem Selbstmanagement.
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